THEORETISCH

Der BLAUE raum führt Malkurse durch, in denen wir ungewohnte Wege einschlagen, um eine lebendige Beziehung mit allen Sinnen herzustellen.

Unsere Bilder sind Spuren, die den Ausdruck der Beziehungen spiegeln, zu den Dingen, der Natur, der Umwelt, zu uns selbst und zu den anderen Menschen.

In unseren Malereien und Zeichnungen machen wir Erlebtes, Gefühltes und Erinnertes sichtbar.

Durch achtsame Sinnestätigkeit, angeregt durch Sensibilisierungs-übungen, entwickeln wir eine Beziehung zu unserem Inneren und zum Außen.

In Phasen der Entspannung bekommen wir Zugang zu unseren inneren Bildern. Sie sind Ausdruck unserer Lebenserfahrung.

Die Begegnung mit uns selbst schafft Nähe und fördert Differenziertheit im Wahrnehmen. Die schöpferische Arbeit wirkt positiv und hilft uns unsere Potentiale zu mobilisieren, sodass ein Bewusstsein für unseren Körper, Geist und Seele entwickelt wird.

Durch das experimentelle Malen und Zeichnen werden einschränkende Blockierungen gelöst und die Freude am Tun entsteht. Somit entwickelt sich durch regelmäßiges Malen Vertrauen in die eigene Gestaltungs- und Umgestaltungskraft; Entwicklung wird dann möglich, wenn wir bereit sind eigene Erfahrungen zu machen und zu experimentieren, Festes loszulassen und sich dem Risiko des Unbekannten auszusetzen.

Hier wird Malen zum ganzheitlichen, prozessorientierten, sinnvollen Tun. Wir lenken Energien, um Wahrnehmungs- und Bewegungsprozesse einzuleiten. Wenn wir beim Malen eintauchen in die Rhythmen der inneren und äußeren Natur, lösen wir uns von einengenden Vorstellungen, vom Kopieren und von kopflastigen Denkmustern.

Kreativität ist positiver Lebensausdruck. Die künstlerische Auseinandersetzung beinhaltet nicht nur ästhetisch formale, sondern auch ästhetisch existentielle Fragen, somit wird Malen zum Wahrnehmen und Mitgestalten von realer Lebenswirklichkeit.