Weitere Info zum Garten, BAZ: "Traumgärten der Region" August 2008 als PDF
Idyllisch an einem kleinen Bächlein gelegen, am Rande der Bebauungszone von Böckten, findet man den Garten von Günter & Margit. Dass man sich aber auch inmitten eines Wohnquartiers befindet, vergisst man schon, wenn man nur mit einen Fuss im Garten steht.

Im Herbst 2001 wurde die erste Hälfte des Gartens angelegt. Wegen der steilen Südhanglage und der Aussaat vieler Pflanzen, war dies sehr zeitaufwendig, zumal alles in liebevoller Eigenarbeit durchgeführt wurde. Die Gestaltung der schwierigen Hanglage erforderte viel Kreativität und war eine besondere Herausforderung. Gleichzeitig ergaben sich aber gerade dadurch interessante und vielseitige Aspekte bei der Gestaltung der verschiedenen Ebenen. So entstanden z.B neben duftenden Walderdbeeren und romantischen Kletterosen, kleine Sitzplätze.

Unter der grossen Akazie, die übrigens aus einem Samen an Ort und Stelle gezogen wurde, ist eine grosse Schattenfläche entstanden. An warmen Sommerabenden sitzt man gerne darunter, bei der einfachen Feuerstelle und geniesst von hier aus, einen fantastischen Blick ins schöne Oberbaselbiet.

Bei der Auswahl der Bäume und Sträucher achtete man darauf, dass man den Wechsel der Jahreszeiten miterleben kann. Von Jahr zu Jahr kamen mehr Blumenflächen hinzu denen die Rasenflächen weichen mussten.

Im Gartenjahr entwickelt sich schon sehr zeitig, meist Ende Februar, das Biotop zum Paradies für viele Tierarten. Als erste tummeln sich verschiedene Froscharten, im doch noch sehr kalten Wasser Ein eisiges Vergnügen! Bald gesellen sich Bergmolche, Eidechsen und bunte Libellen hinzu.

Margit legte besonderen Wert darauf, dass die Pflanzen duften und in ihrem Garten in allen Farben leuchten sollen. Am liebsten mag sie die unzähligen Blau-Töne der Rittersporne und Salbeien. Ein unvergessliches Blauen, was wohl keine andere Pflanze besser hervorbringen kann.

Aber auch das Farben-Spektrum der Rosen von Weiss - Rosa, Magenta - Orange bis zum tiefen samtigen Rot der Rosen, sind unvergleichlich schön. Daneben das Blattgrün der silbrigen und bläulichen Funkien, der Vexiernelke und des Lavendels. Auch das zarte Grün der Farne und das helle Oliv des Wolfsmilch - Wechselspiel von Farbe und Form.

Im Sommer hört man das Zirpenlied der Grillen, begleitet vom Plätschern des nahen Bachs. Der Garten, eine Oase nicht nur für die Mennes, auch die Malschüler schätzen die Natürlichkeit und lassen sich von der sinnlichen Umgebung gerne inspirieren.
OFFENE GARTENTÜRE siehe TERMINE oder nach Vereinbarung!

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